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St. Michaelis Kirche

St. Michaelis Kirche in Lüneburg

Die Klosterkirche des ehemaligen Benediktinerklosters St. Michael zählt zu den Hauptkirchen Lüneburgs und liegt am Fuße des Kalkbergs unweit vom Alten Rathaus. Das Michaeliskloster legte 1376 den Grundstein für den Bau der uns heute bekannten Kirche. Das Kloster selbst bestand jedoch schon viele Jahre zuvor. Eine Urkunde von 956 erwähnte bereits das Michaeliskloster. Das Dokument ist zugleich der älteste Beleg für die Existenz der Stadt.

Die Unterkirche des Backsteinbaus wurde 1379 fertig gestellt, die Hauptkirche wurde 1412 vollendet. Insgesamt misst die Kirche 53 Meter in der Länge und 27 Meter in der Breite. St. Michaelis ist stark von Senkungen betroffen. Ein Indiz dafür sind schiefe Säulen im Kircheninneren, die jedoch der großartigen Raumwirkung keinen Abbruch tun. Eine Kanzel aus dem Jahre 1602 sowie ein Orgelprospekt von 1708 dominieren den Innenraum. Zu den Kunstwerken der Kirche gehört ein Kruzifix an der Nordseite, ein Epitaph im westlichen Kirchenschiff sowie vier Ölgemälde, welche die vier Evangelisten abbilden.

Wie auch in der St. Johannis Kirche bestritt Johann Sebastian Bach einen kleinen Teil seines musikalischen Werdegangs in St. Michaelis, wo er von 1701 bis 1702 zu den Chorsängern der Klosterschule gehörte.