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Naturpark Lüneburger Heide

Die Lüneburger Heide - Deutschlands erstes Naturschutzgebiet

Zu den bekanntesten Naturlandschaften Deutschlands gehört ohne Zweifel die Lüneburger Heide. Der gleichnamige Naturpark erstreckt sich im Dreieck Lüneburg-Soltau-Buchholz über eine Fläche von 1070 km². Die hügelige Landschaft bedeckt von Heide und durchzogen von zahlreichen Flussläufen lockt jährlich tausende Besucher. Aber auch Wiesen, Wälder und Moore wird man bei einer Wanderung, einer Fahrradtour oder einem Ritt durch den Naturpark entdecken. Verschiedene Themenrouten für Wanderer und Radfahrer sowie Ein- und Mehrtagesrouten für Reiter zeigen die schönsten Plätze des Parks.

Die für den Naturpark bezeichnende Heidelandschaft entstand einst durch intensive Bewirtschaftung in der Jungsteinzeit. Noch heute zeugen Steingräber und Grabhügel von den ersten Siedlungen. Die Wälder wichen weiten Flächen, welche für die Heide bestens geeignet waren. Auch wenn die Heide sich als resistent erwies, wurde sie dennoch bis Anfang des 20. Jahrhunderts stark zurückgedrängt. So ist es nicht verwunderlich, dass hier 1909 das erste Naturschutzgebiet und 1956 der erste Naturpark in Deutschland gegründet wurde.

Dank der Bemühungen verschiedener Vereine können sich auch heute noch Urlauber an der Heideblütezeit erfreuen, wenn sich im August und September lila Heideteppiche bis zum Horizont erstrecken. Im Herzen des Parks, im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, liegt mit 169 Metern die höchste Erhebung der Region, der Wilseder Berg. Die Quellbäche mehrerer Flüsse treten hier zu Tage. Besucher haben vom Gipfelplateau einen atemberaubenden Rundblick über die Landschaft.